Religion

Seine Heiligkeit Shêx Ali Elyas Hajji wurde zum Babashêx, religiösen Führer der Êzîden ernannt

Nachdem Babashêx, Shêx Xato von uns gegangen ist (Gott habe ihn selig) musste ein neuer Babashêx ernannt werden, um diese schwierige Last zu tragen. Wir dürfen uns glücklich schätzen, dass -trotz großer Herausforderungen in Zukunft- zwei unserer Brüder sich bereit erklärt haben, diese Verantwortung zu übernehmen. Sowohl Shêx Farhad Xato wie auch Shêx Ali Elyas wären in der Lage, unserem Volk in religiösen Fragen zu führen. Beide sind exelente Gelehrte, die in Fragen der Regilion sich bestens auskennen.Heyata Rûhanî, unter der Leitung des Vorsitzenden, MIR HAZIM TAHSIN BEG hat heute nach langer Beratung sich für Shêx Ali als Babashêx entschieden. Mit Gottes und Tawsî Meleks Hilfe wird er sein Volk führen.Wir sichern ihm jetzt schon unsere Hilfe zu. Seine Heiligkeit Shêx Ali Elyas Hajji ist am 05.12.1979 in Shêxan / Irak geboren. Er ist verheiratet und Vater von zwei Mädchen und zwei Jungen. Er hat seine Kindheit und die Jugend in Til Kesab / Shingal verbracht. Nachdem sein Vater (Gott habe ihn selig), Shêx Elyas zum Babashêx ernannt wurde, kamen sie nach Shêxan und wohnten von nun an in Shêxka bei Al Kush.S. E. Shêx Ali ist ein êzîdische Kosmopolitiker. Er stammt aus Shêxan, ist in Shingal aufgewaschsen und ist mit Shêx Amira aus Bashika verheiratet. Er wurde in religiösen Fragen bei Pir Habo aus Xetarê und Pir Halo aus Shingal ausgebildet. Sein Hauptlehrer war allerdings sein Vater, Shêx Elyas. Wir wünschen ihm bei der Ausübung seiner Pflichten eine glückliche Hand und Tawsî Meleks Segen.

Seine Heiligkeit Shêx Ali Elyas Hajji wurde zum Babashêx, religiösen Führer der Êzîden ernannt

Nachdem Babashêx, Shêx Xato von uns gegangen ist (Gott habe ihn selig) musste ein neuer Babashêx ernannt werden, um diese schwierige Last zu tragen. Wir dürfen uns glücklich schätzen, dass -trotz großer Herausforderungen in Zukunft- zwei unserer Brüder sich bereit erklärt haben, diese Verantwortung zu übernehmen. Sowohl Shêx Farhad Xato wie auch Shêx Ali Elyas wären in der Lage, unserem Volk in religiösen Fragen zu führen. Beide sind exelente Gelehrte, die in Fragen der Regilion sich bestens auskennen.Heyata Rûhanî, unter der Leitung des Vorsitzenden, MIR HAZIM TAHSIN BEG hat heute nach langer Beratung sich für Shêx Ali als Babashêx entschieden. Mit Gottes und Tawsî Meleks Hilfe wird er sein Volk führen.Wir sichern ihm jetzt schon unsere Hilfe zu. Seine Heiligkeit Shêx Ali Elyas Hajji ist am 05.12.1979 in Shêxan / Irak geboren. Er ist verheiratet und Vater von zwei Mädchen und zwei Jungen. Er hat seine Kindheit und die Jugend in Til Kesab / Shingal verbracht. Nachdem sein Vater (Gott habe ihn selig), Shêx Elyas zum Babashêx ernannt wurde, kamen sie nach Shêxan und wohnten von nun an in Shêxka bei Al Kush.S. E. Shêx Ali ist ein êzîdische Kosmopolitiker. Er stammt aus Shêxan, ist in Shingal aufgewaschsen und ist mit Shêx Amira aus Bashika verheiratet. Er wurde in religiösen Fragen bei Pir Habo aus Xetarê und Pir Halo aus Shingal ausgebildet. Sein Hauptlehrer war allerdings sein Vater, Shêx Elyas. Wir wünschen ihm bei der Ausübung seiner Pflichten eine glückliche Hand und Tawsî Meleks Segen.

ZÊD hält Vorstandssitzung in Offenbach ab

Die Sitzung des Zentralrats fand dieses Mal in der Êzîdischen Gemeinde Offenbach statt. Der ZÊD hält seine Sitzung bekanntlich jedes Mal in einer anderen seiner Gemeinde ab, um nah an der Basis zu sein und die Arbeit der lokalen Aktivistinnen und Aktivisten wertzuschätzen. Am 16.09.2018 fand die zwölfte Sitzung des Vorstandes in der Êzîdischen Gemeinde in Offenbach statt. Zu Beginn der Sitzung stellte die Gemeinde ihre Arbeit vor, der Vorstand des ZÊD war von der Arbeit dieser jungen Gemeinde begeistert. Insbesondere von ihrer Arbeit für Geflüchtete. Sie reden nämlich nicht nur darüber, sondern sorgen dafür das Neuankömmlinge sich aktiv in die deutsche Gesellschaft, mittels der Integration durch Arbeit, einbringen – der Vorstand vermittelt ihnen Arbeit, bis heute haben sie so 63 Êziden Arbeit verschafft.
Auch dieses Mal hat der ZÊD wichtige Entscheidungen getroffen um für die Zukunft Weichen zu stellen. Von drei Aufnahmeanträgen konnte die Êzîdische Gemeinde Wesel und Umgebung in die Familie des ZÊD aufgenommen werden, die Anträge der beiden Anderen konnten aus formalen Gründen noch nicht abschließend beschlossen werden. Anbei einige Eindrücke von der Sitzung.

[GGAL id=1484]

Gedenkveranstaltung am 3. August 2018

Vier Jahre sind seit dem Völkermord an den Êzîden in Shingal vergangen. Am 03. August 2014 nahm die Terrororganisation IS die Region Shingal, Hauptsiedlungsregion der Êzîden, ein. Sie brachten die Männer um und verschleppten die Frauen und die Kinder. Der UNO zufolge dauert der Völkermord an den Êzîden fort. Trotz der Verpflichtung der Weltgemeinschaft, solche Taten zu verhindern, wird der Genozid aber praktisch nicht thematisiert. Auch vier Jahre später ist das Schicksal Tausender Êzîdinnen und Êzîden, die sich in der Hand des IS befinden, ungewiss.

Neujahrsfest der Êzîden

Die Êzîden feiern jedes Jahr zum 1. Mittwoch im April (14. April entspricht dem 1. April, nach êzîdischer Zeitrechnung) das Neujahrsfest. An diesem Tag trafen die ersten Sonnenstrahlen die Erde und alles Leben begann. Gleichzeitig ist es auch der Frühlingsbeginn bei den Êzîden.

Die êzîdischen Vereine in Deutschland zelebrieren dieses Fest gemeinsam in ihren Gemeindehäusern von Mittwoch bis Sonntag.

Der Vorsitzende des ZÊD Dr. Irfan Ortac wird das Fest gemeinsam mit den êzîdischen Gemeinden verbringen, unter anderem

  • Mittwoch, den 19.04.2017 in Bonn im Bürgerhaus Spich, Waldstr. 35, 53843 Troisdorf, ab 16:00 uhr
  • Freitag, 21.04.2017 in Lollar, Justus-Kilian-Str. 25, 35457 Lollar, ab 17:00 Uhr
  • Samstag, 22.04.2017 in Bochum, Alte Wittener Str. 13, 44803 Bochum, ab 13:00 Uhr
  • Sonntag, 23.04.2017 in Hannover, Aria Saal, Bauweg 14, 30453 Hannover, ab 14:00 Uhr

Der Zentralrat der Eziden in Deutschland begrüßt die Aufnahme von verfolgten Ezidinnen durch das Bundesland Brandenburg

Nach dem Bundesland Baden-Württemberg hat nun auch das Land Brandenburg entschieden, traumatisierte Ezidinnen aus dem Nordirak nach Deutschland zu holen, um sie medizinisch und psychologisch zu betreuen. Es handelt sich ausschließlich um ehemalige Gefangene der IS-Barbaren.